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Häufig gestellte Fragen

  1. Warum ist Nachhaltigkeit so ein heißes Thema?

    Mit der weltweiten Marktentwicklung steigt die Nachfrage nach natürlichen Ressourcen geradezu explosionsartig an. Ebenso schnell steigen die Preise für Öl und andere Energiequellen - und die Preisentwicklung wird immer unberechenbarer.  Staaten, Unternehmen und Privathaushalte leiden unter diesem Ressourcendruck. Infolgedessen wächst das öffentliche Interesse am Thema Nachhaltigkeit.


    Kimberly-Clark trägt die Verantwortung für das künftige Wohlergehen unseres Unternehmens ebenso wie unserer Kunden, Verbraucher, Mitarbeiter, Investoren und der Gemeinwesen, in denen wir tätig sind. Aus diesem Grund werden wir das Prinzip der Nachhaltigkeit künftig verstärkt in all unsere Geschäftstätigkeiten einbinden.


    Für Kimberly-Clark bedeutet Nachhaltigkeit, verantwortungsbewusst zu handeln, um Ressourcen für künftige Generationen zu bewahren. Angesichts der immer schnelleren globalen Entwicklungen ist nachhaltiges Handeln in unserem Unternehmen eine unverzichtbare Voraussetzung für Weiterentwicklung und Wachstum.

     

  2. Welche Betrachtungsweise verfolgt KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* beim Thema Umweltverträglichkeit?

    Wir wissen, dass nur ein ausgewogenes und ganzheitliches Verständnis der Auswirkungen auf die Umwelt durch unsere Produkte und Geschäftstätigkeiten uns helfen kann, diese Belastungen zu minimieren und die richtigen Prioritäten zu setzen. Daher analysieren wir den Rohstoffverbrauch, die Herstellung und den Vertrieb unserer Produkte sowie die Art und Weise, wie unsere Kunden die Produkte anwenden und entsorgen.  Erst die Summe all dieser Schritte bzw. Phasen, ergibt einen Produktlebenszyklus (Link zur Definition).


    Unsere Strategie, beim Thema Nachhaltigkeit den gesamten Produktlebenszyklus zu berücksichtigen, fassen wir zusammen unter dem Motto „Reduziere heute, Respektiere die Zukunft*". Wir streben einen möglichst geringen Ressourcenverbrauch (Link zur Definition einfügen) in allen Phasen des Produktlebenszyklus an. Dies reduziert die zu entsorgende Abfallmenge und hilft uns dabei weniger von den Ressourcen dieser Welt zu verbrauchen, so dass mehr für künftige Generationen übrig bleibt. Denn schließlich erzielen wir durch einen verschwenderischen Umgang mit Ressourcen, weder einen Mehrwert für unsere Produkte, noch sind unsere Kunden bereit dafür zu bezahlen und nicht zuletzt nimmt auch die Umwelt Schaden. Daher sind wir bestrebt bei allem was wir tun, den Abfall zu reduzieren.

  3. Wie sieht das „Reduziere heute, Respektiere die Zukunft*"-Logo aus und wie wird es verwendet?

    Im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* sind wir gefordert, den Verbrauch an natürlichen Ressourcen in allen Phasen des Produktlebenszyklus zu reduzieren.  Die drei wichtigsten Ressourcen für unsere Produkte sind Holzfasern, Wasser und Energie. Im Kampagnenlogo sind alle drei Ressourcen durch entsprechende Symbole dargestellt. Das Logo kann für unterschiedliche Regionen und Sprachen zur Verfügung gestellt werden.   

    "Reduziere heute" enthält die Aufforderung, jetzt aktiv zu werden, und weist darauf hin, dass wir alle zu einem reduzierten Verbrauch natürlicher Ressourcen beitragen können und sollen. „Respektiere die Zukunft“ geht über das Heute hinaus und repräsentiert eine langfristige Sichtweise, die auf das Wohl künftiger Generationen und deren Recht auf eine gesunde Umwelt ausgerichtet ist.

    • Das Logo kann weltweit für jegliche Kommunikation von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* verwendet werden.
    • Es entspricht dem „One Voice“-Design von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* und erinnert in seiner Form an das KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* Logo.
    • Die Kampagne läuft weltweit, d.h. wir vermitteln weltweit ein- und dieselbe Botschaft.

  4. Was sind die 6 Phasen des Produktlebenszyklus?

    A. Produktdesign: Wir streben in unserem Produktdesign einen möglichst geringen Ressourcenverbrauch über den gesamten Produktlebenszyklus an.
    B. Rohstoffe: Wir handeln bei der Beschaffung von Rohmaterialien verantwortungsbewusst, um die Nachhaltigkeit der von uns verwendeten Fasern sicherzustellen.
    C. Fertigung: Wir investieren in neue Technologien und Prozessverbesserungen, um den Verbrauch natürlicher Ressourcen und die Menge an Fertigungsabfall zu verringern.
    D. Transport: Wir arbeiten an kontinuierlicher Entwicklung effektiver Verfahren für Verpackung, Handhabung und Transport unserer Produkte mit dem Ziel, die Auswirkungen der Produktdistribution so gering wie möglich zu halten.
    E. Nutzung: Unsere hochleistungsfähigen Produkte und Systemlösungen sind darauf ausgelegt, den Verbrauch beim Kunden zu senken.
    F. Entsorgung/Verwertung: Innovative Produkte in Kombination mit zuverlässigen Spendersystemen reduzieren Verbrauch, Verschwendung und Abfall.

  5. Wie verwirklicht Kimberly-Clark in seinen Programmen das Prinzip des Design for Environment (DfE)?

    Wir arbeiten bereits beim Design unserer Produkte und Verpackungen daran, bewusst den Umweltschutz zu berücksichtigen.  Wir haben Umweltfragen in unsere Innovationsmanagementprozesse mit aufgenommen, wir schulen unsere Mitarbeiter und entwickeln DfE-Tools für Umweltfragen, beispielsweise für schnelle Lebenszyklusanalysen.

  6. Letztlich geht es doch immer nur ums Recycling, oder?

    Recycling ist eine Idee, die aus der Umweltbewegung der frühen 70er Jahre hervorgegangen ist und bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren hat.  Denn Recycling ist in der Tat wichtig: Wenn man Metalle, Papier, Holz und Kunststoffe wiederverwendet, statt sie zu entsorgen, muss man folglich dem Boden, den Wäldern oder den Lagerstätten fossiler Brennstoffe weniger neue Rohstoffe entnehmen.  Eine effizientere Nutzung natürlicher Ressourcen ist ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Aber Recycling ist nur ein Teil des Ganzen.

    Berücksichtigt man den gesamten Lebenszyklus eines Produkts, so erkennt man, dass noch weitere Erwägungen zum Thema Nachhaltigkeit dazugehören. Auch Ressourceneinsparungen und Abfallvermeidung tragen entscheidend zu einer sparsamen Nutzung natürlicher Ressourcen und einer Verringerung der Umweltbelastung bei.

  7. Sind Recyclingfasern für die Umwelt nicht besser als Primärfasern?

    Recycling ist unverzichtbar, wenn es um den Respekt vor der Zukunft geht. Aber wir sind nicht der Auffassung, dass Recycling allein bereits die nachhaltigste Strategie darstellt. Holzfasern verlieren mit jedem Recyclingzyklus an Qualität. Ohne neue Primärfasern würde der Papierindustrie innerhalb von drei Monaten das Rohmaterial ausgehen (Ilpo Ervasti, Poyry Consulting, 2003).  100% Recyclingpapier ist also auf keinen Fall die ganze Lösung.

    2007 gab Kimberly-Clark eine unabhängige Lebenszyklusanalyse für Zellstoffprodukte (http://www.kimberly-clark.com/pdfs/LifeCycleAssessment.pdf) in Auftrag. In dieser Studie wurde untersucht, ob und gegebenenfalls welche Unterschiede hinsichtlich der Umweltbelastung zwischen der Fertigung von Zellstoffprodukten aus Primär- bzw. aus Recyclingfasern (Sekundärfasern) bestehen.  Die Studie ist eine der gründlichsten und umfassendsten Untersuchungen aller Zeiten über den Lebenszyklus von Zellstoffprodukten. Sie wurde vom britischen Beratungsunternehmen Environmental Resources Management, unter Beachtung der für solche Studien international anerkannten ISO-Standards, durchgeführt.

    Die Ergebnisse zeigen, dass für zahlreiche Zellstoffprodukte sowohl Primär- als auch Recyclingfasern, in einer ökologisch verantwortungsbewussten Art und Weise genutzt werden können. Daher sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass Primärfasern aus zertifizierten, nachhaltig bewirtschafteten Quellen bei der Herstellung unserer Zellstoffprodukte, keine größere Umweltbelastung mit sich bringen als Recyclingfasern. Aus diesem Grund setzen wir in unserem Produktsortiment eine Mischung aus Primär- und Recyclingfasern ein.


    Dazu kommt, dass ein ausgewogenes Verhältnis von Recycling- und Primärfasern unserer Einschätzung nach die Produktleistung steigert, so dass der Endverbraucher für ein und dieselbe Aufgabe eine geringere Produktmenge benötigt.

     

  8. Unterstützt Kimberly-Clark Zertifizierungsstandards für die Forstwirtschaft?

    Ja. Kimberly-Clark setzte sich als erster großer Hersteller von Zellstoffprodukten zum Ziel, dass 100% seiner Zulieferer von Primärzellstoffen, gemäß einem von fünf unabhängigen forstwirtschaftlichen Zertifizierungssystemen anerkannt ist.

    Zu diesen Zertifizierungssystemen zählen:  (Links zu Websites der Organisationen einfügen)
    • FSC (Forest Stewardship Council)
    • SFI (Sustainable Forest InitiativeI)
    • CSA (National Sustainable Forest Management Standards der Canadian Standards Association)
    • CERFLOR (Sistema Brasileiro de Certificacao Florestal) in Brasilien
    • PEFC (Program for the Endorsement of Forest Certification)

    Schon 2008 bezogen wir 98% unserer Primärfasern von Anbietern, die nach einem der oben genannten Standards zertifiziert waren. 

    Bei den Zertifizierungsstandards für Holzfasern geben wir dem FSC-Standard (Forest Stewardship Council) den Vorzug, sofern FSC-zertifizierte Rohstoffe verfügbar und wettbewerbsfähig sind und den Anforderungen an die Produktqualität genügen. 

     

  9. Was ist der FSC?

    Der FSC (Forest Stewardship Council) ist eine internationale, regierungsunabhängige Organisation zur Förderung verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung in aller Welt.
    Der FSC besteht aus zwei Teilen:

    1. FM-Zertifizierung (Forest Management Certification) - Diese Zertifizierung besagt, dass die betreffenden Wälder nach anspruchsvollen Standards unter Berücksichtigung sozialer, ökonomischer und ökologischer Belange bewirtschaftet werden. In seiner Faserbeschaffungsrichtlinie hat Kimberly-Clark festgelegt, dass vorzugsweise Holzfasern mit FSC-Zertifizierung eingekauft werden sollen.

    2.Die COC "Chain of Custody"-Zertifizierung - Diese Zertifizierung berücksichtigt den Weg des Holzes aus zertifizierten Wäldern durch sämtliche Verarbeitungs- und Distributionsschritte. In den letzten Jahren erlangte Kimberly-Clark für mehrere seiner Produkte, vor allem in Europa eine FSC- bzw. COC-Zertifizierung. In Nordamerika hat KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* die ersten Zellstoffprodukte mit FSC- bzw. COC-Zertifizierung auf den Markt gebracht.  

     

  10. Warum hat sich Kimberly-Clark in seiner Faserbeschaffungspolitik für FSC entschieden?

    Kimberly-Clark erkennt fünf Zertifizierungsgremien für nachhaltige Forstwirtschaft an, nämlich SFI (Sustainable Forestry Initiative), PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification), CSA (Canadian Standards Association), Cerflor (brasilianische Zertifizierung) und FSC.  Unserer Ansicht nach geben alle diese Zertifizierungen Standards vor, die zum Schutz der Wälder beitragen und eine verantwortungsbewusste Forstwirtschaft sicherstellen. Der FSC jedoch gibt einige zusätzliche Standards im Hinblick auf soziale Nachhaltigkeit vor, die unserer Auffassung nach sehr gut zum Nachhaltigkeitskonzept von Kimberly-Clark passen. Denn wir sind der Meinung, dass die drei Aspekte der Nachhaltigkeit - Nachhaltigkeit in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht - immer berücksichtigt werden sollten.

    Darüber hinaus erhalten wir, genau wie der FSC, Anregungen und Informationen von Mitgliedern, bei der Weiterentwicklung unserer Umweltpolitik. Da viele bekannte regierungsunabhängige Organisationen und zahlreiche unserer Kunden dem FSC ebenfalls den Vorzug geben, sind wir der Meinung, dass diese Standards auch für einige unserer wichtigsten Interessenvertreter von besonderem Wert sein könnten.  Eine FSC-Zertifizierung ist die bevorzugte Zertifizierung vieler Einzelhändler, Kunden und Verbraucher besonders in Europa und wir erwarten Ähnliches künftig auch für Nordamerika.

     

  11. Welche Produkte sind FSC-zertifiziert und warum gerade diese?

    2008 erhielten die Konsumenten Toilettenpapiere der Marke Andrex, als zweite Marke von Kimberly-Clark in Großbritannien eine FSC-Zertifizierung, gefolgt von KLEENEX® Kosmetiktüchern im Jahr 2007.  In Europa produziert Kimberly-Clark auch FSC-zertifizierte Produkte für große Einzelhandelskunden. Zurzeit arbeiten wir an der Ausweitung unseres Angebots an FSC-zertifizierten KLEENEX® Kosmetiktüchern in Europa, nachdem wir bereits eine Reihe von FSC-zertifizierten KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* Produkten in Europa, Nordamerika und Südafrika auf den Markt gebracht haben. In diesen Fällen haben wir mit unseren Bemühungen um Produktzertifizierungen nicht nur auf das wachsende Kundeninteresse reagiert, vielmehr zeigt sich darin die generelle Wertschätzung einer FSC-Zertifizierung in unserem Unternehmen.

  12. Was haben unsere Produktzertifizierungen mit den kürzlich erschienenen Mitteilungen von Kimberly-Clark und Greenpeace zu tun?

    Wie weiter oben beschrieben, gibt es zwei FSC-Zertifizierungen. Die FM-Zertifizierung bezieht sich auf die Bewirtschaftung des Waldes, aus dem die Holzfasern stammen und die COC-Zertifizierung bezieht sich auf der Weg der Fasern vom Baum bis zum fertigen Produkt. 

    In den Mitteilungen von Kimberly-Clark und Greenpeace, ging es in erster Linie um Waldbewirtschaftungssysteme. Im Einzelnen haben wir FSC-Zertifizierungsziele für Fasern aus den borealen Nadelwäldern Kanadas festgelegt. Mit wachsendem Angebot an FSC-zertifizierten Holzfasern (unseren Schätzungen nach sind zurzeit nur etwa 10% des weltweiten Zellstoffangebots FSC-zertifiziert) bzw. nach dem Abschluss weiterer Lieferabkommen mit FSC-zertifizierten Anbietern, plant Kimberly-Clark den Anteil an FSC-zertifizierten Fasern im Laufe der Zeit auch bei den nordamerikanischen Produkten zu erhöhen.

    Mit der Markteinführung FSC-zertifizierter Produktsortimente, signalisiert KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* seinen Kunden gegenüber explizit seine Präferenz zur FSC-Zertifizierung und unterstreicht zugleich seine Bemühungen, um die Verwendung ausschließlich ökologisch erzeugter Fasern in seinen Produkten. Da der FSC in seiner COC-Zertifizierung die Verwendung von Recyclingfasern aus Konsumentenabfällen anerkennt, werden auch diese Fasern bei unseren Zertifizierungen berücksichtigt.

     

  13. Was beinhaltet die COC-Zertifizierung des FSC?

    Mehrere Werke von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* in Nordamerika, Europa und Südafrika, sowie einige Produkte haben eine COC-Zertifizierung (Chain of Custody-Zertifizierung) des FSC.  Voraussetzung für diese Zertifizierung ist ein umfassendes Managementsystem, dass die Einhaltung des COC-Standards sicherstellt, ergänzt durch interne und externe Audits durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle.
    Die COC-Standards beziehen sich auf drei grundlegende Prozesse:

    1.Beschaffung zertifizierter Materialien - Dies beinhaltet die Überprüfung geeigneter Bezugsquellen sowie Aufzeichnungen, die die Rückverfolgung der Fasern ermöglichen.
    2. Verarbeitung und Weiterbearbeitung zertifizierter Materialien - Dies beinhaltet die Lagerung, Sortierung, Klassifizierung, Fertigung und Konvertierung der Fasern zu einem verkaufsfertigen Endprodukt.
    3. Verkauf der zertifizierten Ware - Dies beinhaltet korrekte Aufzeichnungen und eine Dokumentation der Produktversprechen gegenüber den Kunden.

     

  14. Warum protestierte Greenpeace gegen Praktiken von Kimberly-Clark?

    In seiner „Kleercut“-Kampagne kritisierte Greenpeace die Beschaffung von Primärfasern aus den borealen Nadelwäldern in Kanada durch Kimberly-Clark. Der boreale Nadelwald ist kein bestimmtes Waldgebiet, sondern vielmehr eine bestimmte Art von Waldgebieten, die große Teile Russlands und Kanadas (früher auch Skandinaviens) überziehen. Die Fasern, die Kimberly-Clark aus borealen Nadelwaldgebieten in Kanada bezieht, stammen jedoch von Anbietern mit zertifizierter Forstwirtschaft und zertifizierten Faserbeschaffungsverfahren.  Im Rahmen unseres Audit-Programms für Faserlieferanten, besucht Kimberly-Clark seine Lieferanten und prüft, ob sie in Übereinstimmung mit unserer Faserbeschaffungsrichtlinie handeln und nachhaltige Forstwirtschaft betreiben.

    Außerdem übte Greenpeace auch dahingehend Druck auf Kimberly-Clark aus, in seinen Produkten mehr Recyclingfasern zu verwenden, um den Bedarf an Fasern aus den borealen Nadelwäldern zu senken. Allerdings enthalten die Produkte von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* bereits einen beträchtlichen Anteil an Recyclingfasern. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass sich sowohl Primär- als auch Recyclingfasern in einer ökologisch verantwortungsbewussten Art und Weise nutzen lassen.
    Weitere Informationen dazu finden Sie unter: http://www.kimberly-clark.com/pdfs/KC_Sustain_NAmerica.pdf#zoom=130&navpanes=0

  15. Wie haben sich Kimberly-Clark und Greenpeace über die Fragen geeinigt, die in der Kleercut-Kampagne genannt wurden?

    Greenpeace und Kimberly-Clark vertreten im Prinzip beide die gleiche Meinung: Waldgebiete auf diesem Planeten müssen geschützt werden. Wir benötigten einige Zeit, um Informationen und Erkenntnisse mit anderen teilen zu können, die für eine konstruktive Diskussion über unseren Standpunkt in dieser äußerst wichtigen Frage erforderlich sind. Wir freuen uns aber, die Differenzen geklärt zu haben und werden auch künftig Gespräche über unsere gemeinsamen Interessen miteinander führen. 

  16. Was wird sich im Hinblick auf die Faserbeschaffung bei Kimberly-Clark grundlegend ändern?

    Gerade hat Kimberly-Clark seine Faserbeschaffungspolitik überarbeitet. In die überarbeitete Version sind Anregungen von Greenpeace eingeflossen.  Die Änderungen stellen eine Weiterentwicklung der Strategien dar, die wir im Hinblick auf Faserbeschaffung und verantwortungsbewusste Forstwirtschaft schon seit Jahren verfolgen. Sie bringen mehr Klarheit und Transparenz in unsere Bemühungen und definieren eine Reihe spezifischer, messbarer Ziele:

    • Bis Ende 2011 werden 40 Prozent unserer Zellstoffprodukte in Nordamerika aus Recycling- oder aus FSC-zertifizierten Fasern bestehen.

    •Ab Ende 2011 wird Kimberly-Clark keine Fasern aus borealen Nadelwäldern in Nordamerika mehr beziehen, die nicht FSC-zertifiziert sind.

    • Wir haben noch einmal unser Ziel bekräftigt, 100% unserer Primärfasern von Anbietern zu beziehen, die gemäß einem von fünf renommierten forstwirtschaftlichen Zertifizierungssystemen anerkannt sind, wobei eine Zertifizierung durch den FSC (Forest Stewardship Council) Vorrang hat.  

    •Wir werden uns für den Schutz naturbelassener Waldgebiete einsetzen, die aufgrund ihres ökologischen Werts als gefährdete Wälder oder Wälder mit besonderem Schutzwert ausgewiesen werden. Zu diesem Zweck werden wir bei der Identifikation und Aufzeichnung solcher Gebiete mit Zulieferern, Behörden und regierungsunabhängigen Organisationen zusammenarbeiten.

     

  17. Wie hoch ist der Anteil an Recyclingfasern in den Produkten von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL*?

    Der Recyclinganteil ist je nach Produkt und Region verschieden. Er hängt von den Markterwartungen, dem Angebot an Fasern, den Kosten und einer Vielzahl weiterer Faktoren ab. Der durchschnittliche Recyclinganteil aller Produkte von Kimberly-Clark weltweit liegt bei etwa 30 Prozent. KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* Produkte enthalten im Allgemeinen einen etwas höheren Anteil an Recyclingfasern als unsere Konsumentenprodukte.

  18. Warum gelten Recyclingfasern aus Konsumentenabfällen im Vergleich zu Recyclingfasern aus Fertigungsabfall als umweltfreundlicher?

    Produkte aus Konsumentenabfällen enthalten Materialien, die bereits vom Verbraucher genutzt, gesammelt und wiederverwertet wurden. Es handelt sich dabei also um bereits verwendetes Material, dass nicht auf einer Mülldeponie entsorgt wurde. Daher gelten Produkte, die solches Recyclingmaterial enthalten, bei vielen als umweltfreundlicher im Vergleich zu Produkten die Fertigungsabfälle enthalten. 
    Produkte aus Fertigungsabfällen enthalten Materialien, die bei der Fertigung übrig bleiben und noch nicht durch die Hände eines Verbrauchers gegangen sind. Oftmals gilt die unternehmensinterne Sammlung und Wiederverwertung von Fertigungsabfall gar nicht als echtes „Recycling“, sondern lediglich als Beitrag zur Prozesseffizienz. Doch ohne unternehmensinterne Sammlung und Wiederverwertung von Fertigungsabfall, würde bei den Fertigungsprozessen wesentlich mehr Abfall entstehen, der entsorgt werden müsste.

  19. Was ist „Nachhaltigkeit 2015"?

    „Nachhaltigkeit 2015“ ist die vierte Stufe des Umweltprogramms „Vision“ von Kimberly-Clark.  Dieses begann 1995 und legt die Entwicklungsrichtung sowie die Ziele für die Verbesserung unseres Umweltmanagements und unserer Leistungen im Umweltschutz dar. Alle 5 Jahre werden im Rahmen des Programms bestimmte Umweltschutzziele und Kernbereiche festgelegt. Diese berücksichtigen die wichtigsten im UNEP (United Nations Environment Programme – Umweltprogramm der Vereinten Nationen) und vom WBCSD (World Business Council for Sustainable Development – Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung) definierten Umweltbelange, soweit sie unser Unternehmen betreffen: Energieverbrauch, Klimawandel und Verfügbarkeit sauberen Wassers.

    Seit Beginn des Programms hat K-C auf allen Gebieten erhebliche Fortschritte erzielt.  Näheres dazu finden Sie in unserem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht. www.kimberly-clark.com

  20. Wie ist der Stand hinsichtlich der Umsetzung der ISO-Norm 14001 bei Kimberly-Clark?

    Zurzeit bemühen sich mehrere Werke von KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* in aller Welt um eine ISO 14001-Zertifizierung (Link zur Definition einfügen) oder sind bereits zertifiziert.  Dabei befinden sich die Kimberly-Clark Werke in einer günstigen Ausgangsposition für eine Zertifizierung, denn wir arbeiten schon seit über 10 Jahren an der Entwicklung und Implementierung von Umweltmanagementsystemen nach ISO-Vorgaben. Im Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsmanagementsystem (EHS MS) von Kimberly-Clark sind sogar Leistungsanforderungen und Zielvorgaben definiert, die über den ISO 14001-Standard hinausgehen. Unternehmensinterne Mitarbeiter prüfen die Fertigungsstandorte von Kimberly-Clark auf Einhaltung der EHS MS und sonstiger Vorgaben.

  21. Warum sind nicht alle Fertigungsstandorte von Kimberly-Clark ISO 14001 zertifiziert?

    KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* hat weltweit an allen seinen Fertigungsstandorten ein Umwelt- Gesundheits- und Sicherheitsmanagementsystem auf der Grundlage der ISO 14001-Norm und der OHSAS 18001-Vorgaben (Occupational Health and Safety Assessment Series - britische Norm für Arbeitsschutzmanagementsysteme) eingerichtet.  Denn die Schaffung einer sicheren Arbeitsumgebung für unsere Mitarbeiter und die Verringerung der Umweltbelastung gehören zu den grundlegenden Werten bei Kimberly-Clark. Unser EHS MS gibt uns Leitlinien für kontinuierliche Leistungsverbesserungen in beiden Bereichen vor. Eine formelle Zertifizierung ist jedoch ein kostenintensiver Prozess, durch die unsere Betriebsabläufe und Produkte nicht direkt aufgewertet werden. Wo unser geschäftliches Umfeld eine Zertifizierung rechtfertigt, haben unsere Werke die besten Chancen, eine Zertifizierung zu erreichen.

    Für die Geschäftstätigkeit von Kimberly-Clark weltweit fallen folgende Umweltaspekte besonders ins Gewicht:
    • Energiebedarf für unsere Fertigungsprozesse, für die Heizung und Klimatisierung unserer Bürogebäude und - in Form von Kraftstoff - für Geschäftsreisen und die Produktdistribution
    • Emission von Luftschadstoffen, insbesondere im Zusammenhang mit unserem Energieverbrauch
    •Frischwasserverbrauch, vor allem für die Fertigung von Zellstoff
    • Abwasseraufkommen, vor allem aus der Fertigung von Zellstoff
    •  Feststoffabfall in Form von Verlusten an Fasermaterial und Verbrauch an Verpackungsmaterial
    Unser EHS MS verlangt von uns, alle diese Aspekte zu berücksichtigen und Kontrollmechanismen zu entwickeln, um die Umweltbelastung aufgrund der genannten Faktoren zu mindern bzw. unter Kontrolle zu bringen. Auch in unserem langfristigen Umweltprogramm „Vision“, das unternehmensweite Ziele für sparsamen Ressourcenverbrauch und Abfallvermeidung vorgibt, spielen diese Aspekte eine Rolle.

     

  22. Warum ist Chlor als Bleichmittel so umstritten und was bedeuten die Abkürzungen „PCF", „ECF" und „TCF"?

    Bei der Herstellung von Zellstoff kann Chlor aus den Bleichmitteln mit Lignin aus den Holzfasern reagieren und gechlorte organische Verbindungen wie Dioxine oder Furane bilden. Diese Schadstoffe lagern sich in der Umwelt ab und können erwiesenermaßen zu Gesundheitsschäden führen, beispielsweise Krebs auslösen.

    Bei der ECF-Bleichmethode (Elemental Chlorine Free - frei von elementarem Chlor) wird Chlordioxid anstelle von Chlorgas eingesetzt.  Erwiesenermaßen kann die Gefahr einer Dioxin- oder Furanbildung durch dieses Verfahren erheblich reduziert werden.

    Bei der TCF-Bleichmethode (Totally Chlorine Free - chlorfrei gebleicht) werden Sauerstoff, Wasserstoffperoxid und/oder Ozon anstelle von chlorhaltigen Bleichmitteln eingesetzt. TCF gilt ausschließlich für Primärfasern, da das ursprüngliche Bleichverfahren bei Recyclingfasern nicht unbedingt bekannt ist. 

    PCF (Processed Chlorine Free - chlorfrei verarbeitete Recyclingfasern) bedeutet, dass bei der Herstellung eines Recyclingprodukts kein Chlor verwendet wurde. Das heißt jedoch nicht, dass die Fasern auch zu einem früheren Zeitpunkt nie mit chlorhaltigen Mitteln gebleicht wurden.

     

  23. Wenn ein Zellstoffprodukt bräunlich ist, ist es dann ungebleicht?

    Nicht unbedingt. Beim Bleichen werden Ligninrückstände aus dem Zellstoff entfernt, so dass gebleichte Produkte weniger Lignin enthalten als ungebleichte. Ungebleichte Produkte sind daher im Prinzip deutlich dunkler als gebleichte. Allerdings gibt es Produkte, die erst gebleicht und dann gefärbt werden, so dass sie eine bräunliche Farbe annehmen.

  24. Wie kann Kimberly-Clark trotz geschäftlichen Wachstums den Transportaufwand für seine Produkte reduzieren?

    Wir arbeiten daran, mehr Produkte in die gleiche Verpackung und mehr Verpackungseinheiten in einen LKWs hineinzubekommen, so dass weniger LKWs auf den Straßen unterwegs sind. Weniger Lieferungen führen zu einer spürbaren Verringerung der Schadstoffemissionen in der Luft. Und dank effizienterer Verpackungen benötigen unsere Kunden weniger Lagerraum. Außerdem muss weniger Verpackungsmaterial entsorgt werden, was unseren Großhandelspartnern und Endkunden aller Wahrscheinlichkeit nach weitere Einsparungen ermöglicht.

  25. Worauf beziehen sich die Maße 40x48 bzw. 1000x1200 und was bedeutet der Begriff „Raumnutzungsgrad"?

    Bei allen diesen Begriffen geht es um optimale Transportverpackungen für Produkte - also darum, eine möglichst große Menge an Produkten auf einer Palette bzw. in einem Lieferfahrzeug unterzubringen.

  26. Ich habe schon viel über nachhaltigen Konsum gehört. Was tut KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* dafür?

    Einfach ausgedrückt, sind die heutigen, weltweiten Konsumstrukturen nicht nachhaltig und es wird zusehends deutlich, dass Effizienzsteigerungen und technische Fortschritte allein wohl nicht ausreichen sind, um den weltweiten Konsum nachhaltig zu gestalten.
     Vielmehr sind Veränderungen in unserem Lebensstil erforderlich, beispielsweise in der Auswahl und Nutzung von Produkten. KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* ist sich bewusst, dass es als Unternehmen einen Beitrag zu nachhaltigem Konsum leisten muss. Wir untersuchen, wie Endverbraucher unsere Produkte nutzen und schließlich entsorgen und können unseren Kunden auf Grundlage dieser Erkenntnisse Produkte empfehlen, die den Verbrauch reduzieren. Darüber hinaus fließen diese Erkenntnisse auch in das Design neuer Produkte mit ein.

    Hier einige Beispiele: (Links zu regionalen Beispielen einfügen)

    Es folgen Beispiele für Europa: REGIONSSPEZIFISCHER INHALT NICHT BESTÄTIGT
    Dank der einzigartigen AIRFLEX*-Technologie kann ein Handtuch ohne Qualitätseinbußen direkt bei der Produktion komprimiert werden.  Darüber hinaus können bei der Herstellung von Handtüchern mit AIRFLEX*-Technologie im Vergleich zu herkömmlichen Papierhandtüchern bis zu 30% Fasern eingespart werden - ebenfalls ohne Qualitätseinbußen.

    Alle Handtücher auf Basis von Holzfasern besitzen einen sog. "Memory-Effekt" - wenn sie beim Händetrocknen feucht werden, versuchen die Fasern wieder in den ursprünglichen Produktionszustand zurückzukehren. Bei AIRFLEX* Material ist dieser Zustand durch ein hohes Volumen und eine starke Saugfähigkeit gekennzeichnet. Bei herkömmlichen Papierhandtüchern dagegen, sind die Fasern flacher und weniger saugfähig. Dazu kommt, dass herkömmliche Papierhandtücher bei der Endbearbeitung geprägt werden, was Volumen und Weichheit erhöht und die Leistungsfähigkeit verbessert.

    Durch die Prägung enthalten die Handtücher aber auch mehr Luft, was beim Transport wertvolle Ressourcen kostet. Sobald sie feucht werden, verliert sich die Prägung und die feuchten Handtücher fühlen sich dünn an und besitzen wenig Struktur. Unser AIRFLEX* Material dagegen erhält bei der Fertigung sein hohes Volumen und die starke Saugfähigkeit und wird vor dem Verpacken komprimiert. Beim Händetrocknen setzt der sog. "Memory-Effekt" ein und das Handtuch beweist seine hohe Saugkraft.  Der Vorteil ist offensichtlich: Das Handtuch kann bei der Fertigung stärker komprimiert werden, so dass weniger Luft transportiert werden muss.

    Vorteile:
    • Die zum Händetrocknen benötigte Fasermenge wird minimiert, ebenso wie die Menge an überschüssigem, „trockenem“ Fasermaterial, dass hinterher im Abfall landet.
    • Die Anzahl an Handtüchern pro Packungseinheit, Palette und LKW wird maximiert, was die Anzahl an Lieferungen und den benötigten Lagerraum minimiert.

    HYDROKNIT* ist ein von Kimberly-Clark patentiertes Material für wiederverwendbare Wischtücher. Das Material ist genau an seine Funktion angepasst und daher sehr effektiv. Anderen Materialien, beispielsweise textilen Putzlappen, ist das HYDROKNIT* Material an effektiver Saugfähigkeit überlegen, was den Verbrauch reduziert. Darüber hinaus muss der Kunde textile Putzlappen unter Umständen von einem Spezialunternehmen entsorgen lassen. Berechnet wird die Entsorgung in der Regel nach Gewicht oder Volumen. Normale textile Putzlappen wiegen im Durchschnitt 5-mal so viel wie ein WYPALL* X Wischtuch. Also fällt im Kundenunternehmen weniger Volumen bzw. Gewicht zur Entsorgung an und die Kosten sinken.

    Darüber hinaus können wir als einziges Unternehmen mit unserem patentierten "Hydroentangling-Verfahren" Wischtücher mit über 70% Zellstoffgehalt herstellen.  Im Vergleich zu anderen Produkten aus Nonwoven-Material, sind wir daher wahrscheinlich führend im Hinblick auf die biologische Abbaubarkeit des Produkts.

    Vorteile:

    Der Verbrauch beim Kunden sinkt, so dass er letztlich auch weniger entsorgen muss. Außerdem kann der Kunde auf diese Weise Kosten senken.

     

  27. KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* fertigt eine breite Palette von Einwegprodukten, die als Müll enden und entsorgt werden müssen. Widerspricht dies nicht Ihrem Ideal der Ressourceneinsparung?

    Überhaupt nicht, aber es bedeutet eine besondere Verpflichtung für uns, dafür zu sorgen, dass über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg - von der Beschaffung des Rohmaterials bis zur Entsorgung - möglichst nichts verschwendet wird. Abfall und Ressourcenverschwendung zu vermeiden, darin liegt die eigentliche Bedeutung unseres Mottos „Reduziere heute, Respektiere die Zukunft*“.

  28. Geht Kimberly-Clark mit seinen Bemühungen um Nachhaltigkeit über den reinen Umweltschutz hinaus?

    Ja, denn wir von Kimberly-Clark sind uns bewusst, dass nachhaltige Entwicklung neben den ökologischen auch die sozialen und ökonomischen Aspekte unserer Geschäftstätigkeit betrifft. Daher berücksichtigen wir in unseren unternehmensweiten Nachhaltigkeitsprinzipien alle drei Aspekte der Nachhaltigkeit und definieren Ziele in folgenden Bereichen:
    • Unsere Produkte
    • Unsere Tätigkeitsbereiche
    • Die Gemeinwesen, in denen wir tätig sind
    • Unsere Mitarbeiter

    Wir unterstützen mit unserem gemeinnützigen Engagement Initiativen, die Familien in aller Welt, den Gemeinwesen, in denen wir arbeiten und der Umwelt zugute kommen. Auf diese Weise können wir am meisten bewirken, davon sind wir überzeugt. Kimberly-Clark und seine Mitarbeiter investieren Zeit und Geld in Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen in unserem Umfeld. Durch so genanntes Cause-Related Marketing (CRM), verbinden wir den Verkauf unserer Produkte mit Spenden für einen guten Zweck. Auf diese Weise sammeln wir nicht nur Spendengelder, sondern wecken auch das Bewusstsein für den guten Zweck und beziehen unsere Kunden und die Verbraucher in unser gemeinnütziges Engagement mit ein.
    Die Kimberly-Clark Foundation spielt bei unseren Investitionen in den Gemeinwesen eine zentrale Rolle. Die Stiftung fördert nicht nur eine Vielzahl gemeinnütziger Projekte in aller Welt, sondern bringt in den USA Spenden in Höhe von bis zu 10.000 US-Dollar pro Mitarbeiter auf. Dazu kommt unser „Community Partners“-Programm, das gemeinnützige Organisationen mit Zuschüssen von bis zu 500,00 US-Dollar und mit jährlich bis zu 30 Stunden ehrenamtlicher Arbeit durch unsere Mitarbeiter und deren Lebenspartner unterstützt.

     

  29. Wie steht es bei KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* um Produkte mit Umweltzeichen (EU-Blume, Nordic Swan, Green Seal, Eco-Logo usw.)?

    Es gibt viele verschiedene Umweltzeichen, die in verschiedenen Märkten und für verschiedene Produktgruppen unterschiedlich eingesetzt werden. Es gibt kein einzelnes Umweltzeichen, dass für alle Kimberly-Clark Produkte in allen Regionen gleichermaßen geeignet wäre. Unterschiedliche Umweltzeichen für verschiedene Märkte und/oder Produkte zu führen, das ist teuer, ohne den eigentlichen Umweltschutz zu verbessern.

    Außerdem beziehen sich Umweltzeichen zumeist auf unterschiedliche ökologische Prioritäten. Bei einigen geht es beispielsweise um nachhaltige Faserbeschaffung, bei anderen um Energieeffizienz usw. Ein einzelnes Umweltzeichen spiegelt die ökologische Qualität eines Produkts daher oftmals nicht in vollem Umfang wider. Das ist aber nur bedingt vereinbar mit dem ganzheitlichen Ansatz von Kimberly-Clark, nämlich den gesamten Produktlebenszyklus zu berücksichtigen - von der Verwendung der Rohstoffe über die Fertigung und den Transport eines Produkts bis hin zur Nutzung des Endprodukts und seiner Entsorgung. Aus diesem ganzheitlichen Ansatz heraus, können wir alle wichtigen ökologischen Chancen nutzen und mit unseren Bemühungen den größtmöglichen ökologischen Nutzen erzielen.

    Kimberly-Clark wird weiterhin über die Verwendung von Umweltzeichen nachdenken, insbesondere wenn diese bei unseren Kunden und den Endverbrauchern Anerkennung finden. Beispielsweise tragen mehrere KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* Produkte in Nord- und Lateinamerika bereits das Umweltzeichen Green Seal, während in Europa überlegt wird die EU-Blume einzuführen.  Besonderen Wert legen wir auf Umweltzeichen/Zertifizierungen, die sich auf ganze Liefer- und Fertigungsketten beziehen und auf Verantwortlichkeit in dieser Hinsicht setzen - beispielsweise die FSC- (Forestry Stewardship Council) und die ISO 14001-Zertifizierung. In vielen Teilen der Welt sind wir bereits FSC- und/oder ISO 14001-zertifiziert.  
     
     

     

  30. Wer ist der WBCSD und was hat Kimberly-Clark mit ihm zu tun?

    Der WBCSD (World Business Council for Sustainable Development - Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung) ist eine Vereinigung aus 200 internationalen Unternehmen, die sich gemeinsam für nachhaltige Entwicklung durch ökonomisches Wachstum, ökologisches Gleichgewicht und sozialen Fortschritt engagieren.
    Im WBCSD sind über 35 Länder und 20 große Industriebereiche vertreten. Grundlage für die Tätigkeit der Organisation ist ihre Überzeugung, dass Bemühungen um nachhaltige Entwicklung gut für die Geschäfte und gute Geschäfte gut für nachhaltige Entwicklung sind. Unter nachhaltiger Entwicklung versteht man eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.
    Der WBCSD ist ein Forum für Unternehmen, die sich mit nachhaltiger Entwicklung befassen, sich über ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und bewährte Verfahren austauschen und in der Zusammenarbeit mit Behörden, regierungsunabhängigen und zwischenstaatlichen Organisationen eine unternehmerisch, geprägte Haltung zu diesen Fragen vertreten wollen.
    Kimberly-Clark ist seit 2005 Mitglied des WBCSD und arbeitet mit an Kernfragen zu Ökosystemen, Entwicklung und der Rolle von Unternehmen sowie in der Initiative für Produkte aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

  31. Was ist die Kohlenstoffdioxid-Bilanz eines Produkts? Wie ermittelt man sie?

    Die Kohlenstoffdioxid-Bilanz eines Produkts ist die Summe des Kohlendioxids, sowie aller weiteren Treibhausgase, die im Produktlebenszyklus pro Produkteinheit freigesetzt werden,  also die gesamte Nettomenge an Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen, die von der Fertigung bis zur Entsorgung eines einzelnen Produkts ausgestoßen wird.

    Wir arbeiten bei Zellstoff- und Hygieneprodukten mit dem britischen Carbon Trust zusammen. Dabei unterstützen wir die gemeinsamen Bemühungen des Carbon Trust und des BSI (British Standards Institution),bei der Entwicklung eines Industriestandards, der auf alle Produktkategorien angewendet werden kann und als klare Orientierung und Information für die Verbraucher geeignet ist.

    Denn ohne einen solchen allgemeingültigen Standard, bleibt die Kohlenstoffdioxid-Bilanz für den Verbraucher schwer verständlich.

    Unserer Meinung nach, handelt es sich hier um ein interessantes und innovatives Projekt, dass mehr Transparenz für den Verbraucher verspricht und gleichzeitig ein Instrument bereitstellt, mit dem Unternehmen ihre Kohlenstoffbilanz analysieren und verbessern können. So gesehen, passt dieses Projekt perfekt zu unserer generellen Nachhaltigkeitspolitik. In unserem „Vision“-Umweltprogramm ist die Senkung der Kohlenstoffemissionen für uns schon lange ein vorrangiges Ziel und die Bemühungen um einen einheitlichen Standard für die Ermittlung der Kohlenstoffdioxid-Bilanz sind ein weiterer Schritt zur Umsetzung dieses Ziels.

    Die Senkung der Kohlenstoffemissionen ist im Übrigen nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch fürs Geschäft.

     

  32. Arbeitet Kimberly-Clark mit irgendwelchen regierungsunabhängigen Organisationen (NGOs) zusammen, die sich für den Umweltschutz einsetzen?

    Ja. Unsere Geschäftstätigkeit ist für viele Interessengruppen relevant oder wirkt sich auf sie aus. Indem wir mit diesen Gruppen kommunizieren, lernen sie unsere Produkte und unseren Geschäftsbetrieb besser kennen und wir können ihnen zeigen, dass wir ihre Ziele und Anliegen ernst nehmen und uns damit auseinandersetzen. Einige Beispiele für die vielen NGOs, mit denen wir direkte Kontakte pflegen, sind der FSC (Forest Stewardship Council), Greenpeace, European Water Partnership, der World Water Council, Conservation International, das World Resources Institute (Corporate Council und US-Klimagruppen) sowie das WWF-UK FTN (WWF UK Forest and Trade Network).

  33. Was ist die WWF-Studie - warum belegte SCA den ersten und Kimberly-Clark nur den dritten Platz in der Liste? Wie passt das zur Mitgliedschaft von Kimberly-Clark im WWF-UK FTN?

    Vor einiger Zeit, im Jahr 2004, kontaktierte der WWF eine Reihe von Unternehmen, um sich über deren Faserbeschaffungspolitik und den Stellenwert des Umweltschutzes in ihren Betrieben zu informieren. Als Ergebnis der Studie wurde eine Rangfolge gemäß den WWF eigenen Kriterien erstellt und zwar ausschließlich auf der Grundlage der Informationen, die die Unternehmen selbst bereitstellten.

    Zu unserer Verwunderung verwies uns der WWF in seinem Bericht auf den dritten Platz, obwohl Kimberly-Clark im Sektor „Personal Products“ des internationalen Dow Jones-Nachhaltigkeitsindex - des fundiertesten und umfassendsten Index der Welt für nachhaltiges Wirtschaften, basierend auf den strengsten Analysen- als führend in Sachen Nachhaltigkeit eingestuft wurde.

    Zwar waren wir überrascht und enttäuscht über die Art und Weise, wie der WWF die Daten interpretierte, die wir im Rahmen unseres häufigen Informationsaustauschs übermittelt hatten. Dennoch führen wir unseren konstruktiven Dialog mit dem WWF in Form einer Mitgliedschaft im WWF-UK FTN weiter, in dem wir als einziger Hersteller von Zellstoffprodukten vertreten sind. Das FTN (Forest and Trade Network), gegründet 1991, ist eine Partnerschaft zwischen dem WWF und Unternehmen und setzt sich für eine verantwortungsbewusste Bewirtschaftung der Wälder auf der ganzen Welt ein. Die Mitglieder verpflichten sich, ihre Holz- und Papierprodukte bis zu deren Ursprung, also bis zu dem Wald, aus dem sie stammen, zurückzuverfolgen.

    Wie immer jedoch müssen wir auf das Gleichgewicht zwischen Datentransparenz und Vertraulichkeit zwischen Geschäftspartnern achten.  Wir bemühen uns seit jeher um größtmögliche Offenheit - was uns auch bereits die Anerkennung und Zustimmung des internationalen Dow Jones-Nachhaltigkeitsindex eingebracht hat.

     

  34. Wo finde ich weitere Informationen über die Nachhaltigkeitsstrategien und die Leistungen von Kimberly-Clark und KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* in Sachen Nachhaltigkeit?

    Mehr über die Leistungen von Kimberly-Clark in Sachen Nachhaltigkeit sowie über unsere Fortschritte und Strategien auf diesem Gebiet, finden Sie auf folgenden Internetseiten:
    KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL*: kcpreducetoday.com
    Kimberly-Clark Corporation:
    a) Nachhaltigkeitsbericht http://www.kimberly-clark.com/aboutus/sustainability.aspx   b) Faserbeschaffungspolitik http://www.kimberly-clark.com/pdfs/K-C%20policies.pdf
    c)  Lebenszyklusanalyse von Zellstoffprodukten http://www.kimberly-clark.com/pdfs/LifeCycleAssessment.pdf
    d) Gepflogenheiten bei der Faserbeschaffung http://www.kimberly-clark.com/pdfs/KC_Sustain_NAmerica.pdf#zoom=130&navpanes=0
    e) Broschüre über Nachhaltigkeit in Europa http://www.kimberly-clark.com/pdfs/KC_Sustain_Europe.pdf#zoom=130

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